Zu den Abstimmungen vom 3. März 2013

Nachfolgend meine Haltung zu den Abstimmungsvorlagen vom 3. März inklusive Begründung.

Roland Eberle

Ich stimmte gegen die Abzockerei („Minder-Initiative“), weil:

… der Gegenvorschlag des Eidgenössischen Parlaments Löhne und Boni transparenter macht. Im Gegensatz zur Initiative schreibt er vor, dass die Unternehmungen ihre Lohn- und Bonuszahlungen in einem Reglement festschreiben müssen. Damit werden die Mitbestimmungsrechte der Aktionärinnen und Aktionäre gestärkt, ohne der Wirtschaft zu schaden und den Einzelnen in seiner Freiheit einzuschränken.

… damit zu rechnen ist, dass in der Schweiz arbeitende internationale Konzerne und börsenkotierte Unternehmungen ihren Firmensitz ins Ausland verlegen, um den übertriebenen Einmischungen und Einschränkungen des Staates auszuweichen. In der Schweizer Wirtschaft sind Grosse und Kleine eng miteinander verknüpft. Durch Aufträge von Grossunternehmungen an KMU sind über 250‘000 Arbeitsplätze verbunden. Die Minderinitiative setzt dieses erfolgreiche Zusammenarbeitsmodell aufs Spiel.

… die Initiative die Bürokratie und damit die Kosten für die Unternehmungen und Pensionskassen massiv erhöht.

… die Initiative aus dem Schweizer Aktienrecht das unflexibelste der Welt macht und damit dem unter Druck stehenden Werkplatz Schweiz massiv schadet.

… für mich Werte wie Eigenverantwortung und Freiheit der Bürgerin und des Bürgers sehr wichtig sind.

Link „Nein zur Abzocker (Minder-Initiative“ http://www.minder-nein.ch

Link „ Ja zur Abzocker(Minder-Initiative)“ http://www.abzockerinitiativeja.ch

Ich stimmte für die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes, weil

… der Druck auf unsere begrenzte Ressource Boden enorm ist, denn Bevölkerungswachstum, Freizeit, Wirtschaft, Verkehr beanspruchen immer mehr Flächen. Wir sind gefordert, damit haushälterisch umzugehen.

… ein verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber den Generationen unserer Kinder und Enkelkinder uns zu einem zurückhaltenden Verwenden des Bodens zwingt. Hier muss der Gesetzgeber regulierend einschreiten. Die Kantone sollen deshalb die Bauzonen innert 15 Jahren auf jene Flächen reduzieren, bei denen tatsächlich eine Nachfrage zu erwarten ist. Gleichzeitig sollen Eigentümer bei der Einzonung von ihrem Land eine Abgabe von mindestens 20 Prozent der Wertsteigerung leisten. Mit dem Geld sollen Gemeinden wiederum Landbesitzer bei Auszonungen entschädigen.

Link „Ja zum Raumplanungsgesetz“ http://www.ja-zum-raumplanungsgesetz.ch/nationales-komitee

Link „Nein zum Raumplanungsgesetz“  http://www.rpg-revision-nein.ch

Ich stimmte gegen den Bundesbeschluss zum Familiengesetz, weil:

… dadurch die Aufgaben und die Verantwortung der Familie tendenziell Bund und Kantonen übertragen wird. Dies entspricht nicht meiner Auffassung von Eigenverantwortung.

… die Frage der Unterstützung der Familie weiterhin bei den Kantonen und Gemeinden bleiben muss. Die heute bestehenden Bundeskompetenzen reichen völlig aus.

… sich dadurch eine Kostenlawine ergibt, die nicht mehr zu stoppen sein wird.

Link Komitee „Nein zum Bundesbeschluss zum Familiengesetz“ www.familienartikel-nein.ch

Link Komitee „Ja zum Bundesbeschluss zum Familiengesetz“: www.ja-zur-familie.ch/de

 

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